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Kunstwerk
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Peter Birmann
Basel, 1758 — 1844

Peter Birmann (*14.12.1758 Basel - 18.7.1844) war als Landschaftszeichner, Maler, Kunsthändler und Kunstverleger in Basel und Italien tätig. Nach der Lehre beim Porträtmaler Johann Rudolf Huber dem Jüngeren in Basel und Kopistenarbeit am Hof des Fürstbischofs in Pruntrut wurde Birmann, Sohn eines Steinmetzen, 1775–1780 in Bern, zunächst beim Verleger Abraham Wagner und von 1777 an bei Johann Ludwig Aberli zum Landschaftsmaler ausgebildet. Im April 1781 reiste er mit Unterstützung des Basler Mäzens Johann Rudolf Burckhardt nach Rom. Anfänglich bei Abraham-Louis-Rodolphe Ducros tätig, wechselte er zum Vedutenstecher Giovanni Volpato. Im Rom der Goethezeit verkehrte Birmann im Kreis der deutschen und schweizerischen Künstler und Künstlerinnen. In Italien hatte Peter Birmann mit Pinsel, Feder und Aquarell Landschaften, Architektur, Ruinen, Gärten und Stadtansichten in und um Rom, mächtige Baumgruppen und besonders gerne die grossen Wasserfälle von Tivoli und Terni, alles mit oder ohne zeitgenössische oder antike Staffage, aufgenommen. Sein umfassendes Oeuvre zeichnet Birmann als bedeutenden Schweizer Maler aus.

Weitere Werke aus
«Landschaftsmalerei»