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Schad, Christian (1894 – 1982)


Der deutsche Maler Christian Schad gilt zusammen mit Otto Dix und George Grosz als einer der Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit. Er wuchs in München in grossbürgerlichen Verhältnissen auf, in denen seine künstlerische Begabung bereits früh gefördert wurde.

Sein Studium an der Münchener Kunstakademie brachte erste expressionistische Holzschnitte hervor, wurde jedoch durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen, dem Schad sich durch die Flucht nach Zürich entzog. Im Kreis von Hugo Ball, Hans Arp und Tristan Tzara schloss sich der junge Künstler dem Kreis der Zürcher Dadaisten an und wurde Mitherausgeber der Zeitschrift "Sirius".

1918 entwickelte Schad in Genf mit Hilfe fotosensitiver Platten ein Verfahren zur Herstellung von kameralosen Konturbildern, die als "Schadographien" bekannt werden sollten. Nach Zwischenaufenthalten in Rom, Neapel und Wien siedelte er 1928 nach Berlin über, wo er sich dem klaren, realistischen Stil der Neuen Sachlichkeit zuwandte.

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