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Rüdisühli, Jakob Lorenz (16.10.1835 – 23.11.1918)


Geboren ist Jakob Lorenz Rüdisühli in Sennwald-Frümsen.

Als Kind mittelloser Eltern kam Rüdisühli 1847 ins Armenhaus, flüchtete aber von dort nach St. Gallen, wo er bei einem Maler Lithografien kolorierte. In Schaffhausen fertigte er in der Bleuler’schen Kunsthandlung auf Schloss Laufen fabrikmässig Veduten des Rheinfalls an. Beim Kupferstecher Christian Hoffmeister in Darmstadt erlernte er das Stecherhandwerk. 1861–68 in Lenzburg wohnhaft, gründete er dort zusammen mit dem Buchhändler Albrecht eine Kunstanstalt und betätigte sich als Verleger von Stahlstichpublikationen (Jakob Frey, Das Schweizerland in Bild und Wort, Basel 1865; Salomon Vögelin, Denkmäler der Weltgeschichte, 2 Bde., Basel 1870–77; Eduard Osenbrüggen, Das Hochgebirge der Schweiz, Basel 1867), zu denen er selbst zahlreiche Kupferstiche beisteuerte.

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