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Kirchner, Ernst Ludwig (6.5.1880 – 15.6.1938)


Geboren ist Ernst Ludwig Kirchner am 6. Mai 1880 als erster von drei Söhnen in Aschaffenburg. In der Kindheit lebte Kirchner in Frankfurt am Main, Perlen bei Luzern und ab 1889 bis 1901 in Chemnitz. 1901 bis 1905 begann Kirchner auf Wunsch der Eltern ein Architekturstudium in Dresden und schloss dieses als Ingenieur ab. Während des Studiums studierte er zwei Semester (1903 - 1904) Malerei an der Münchner Kunstakademie. 1905 gründete Kirchner mit den Künstler Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff die Künstlergruppe „Brücke“, der sich 1906 auch Cuno Amiet anschloss. 1913 löste sich diese wegen Unstimmigkeiten über die von Kirchner verfasste Chronik der „Brücke“ auf. Im Frühjahr 1915 meldete sich Kirchner „unfreiwillig freiwillig“ zum Militärdienst. Ende 1915 wurde er wegen Kriegsangst und psychischer und physischer Erschöpfung entlassen. 1916 – 1917 kam es zu Sanatoriumsaufenthalten in Königstein im Taunus und in Kreuzlingen. Auf Anraten von Eberhard Grisebachs fuhr Kirchner das erste Mal nach Davos und verbrachte dort die Monate Januar, Februar und Mai. 1918 entschloss sich Kirchner, sich in Davos niederzulassen.

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