Bilder


Heckel, Erich (31.07.1883 – 27.01.1970)


Der expressionistische Maler Erich Heckel wurde am 31. Juli 1883 in Döbeln (Sachsen) geboren. Bereits während seiner Schulzeit lernt er den späteren Maler Karl Schmidt-Rottluff kennen und freundet sich mit diesem an. Im Jahr 1904 beginnt Erich Heckel ein Architekturstudium. Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff gründet Heckel im Jahre 1905 die Künstlergemeinschaft "Die Brücke". Im selben Jahr bricht der Künstler sein Architekturstudium ab und arbeitet von nun als Bauaufseher in einem Architekturbüro. 1907 gibt er diese Arbeit auf, um sich von nun an nur noch der Grafik und Malerei zu widmen. Nach der Auflösung der "Brücke" findet 1913 Heckels erste Einzelausstellung in Berlin statt. Im Juni 1916 heiratet er Milda Frieda Georgi (Sidi). Den ersten Weltkrieg erlebt er als Sanitäter für das Rote Kreuz in Flandern. Während dessen lernt er Max Beckmann kennen, und es entstehen Holzschnitte und Lithografien wie "Verwundeter Matrose" und das Werk "Madonna von Ostende". Ab 1920 unternimmt Heckel zahlreiche Reisen durch Europa, die sich in hellfarbigen, lyrisch anmutenden Bildern niederschlagen. Die Werke dieser Zeit zeugen von einem engen Verhältnis zur Natur.

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