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Girieud, Pierre-Paul (17.6.1876 – 26.12.1948), Namensvariante Pierre Girieud


Pierre-Paul Girieud wurde 1876 als Sohn eines Ingenieurs in Paris geboren. 1879 siedelte die Familie nach Marseille um, nachdem der Vater zum Leiter der dortigen Filiale seiner Firma ernannt worden war. Sein Vater, selber grosser Liebhaber der Malerei, schenkte ihm im Alter von nur zehn Jahren den ersten Malkasten mit Ölfarben und förderte seinen Sohn in der Folge grosszügig. Girieud konnte dank der finanziellen Unterstützung des Vaters 1900 nach Paris reisen, um Maler zu werden. Im Wesentlichen bildete sich Girieud autodidaktisch weiter. Dank seines kommunikativen und offenen Charakters gelang es ihm ab 1901, in den führenden Pariser Kunsthändler-Kreisen Beachtung zu erreichen, was ihm zu einem glänzenden Auskommen verhalf. Auch in den damaligen Künstlerkreisen verkehrte Girieud und pflegte rege Freundschaften. Er studierte laufend die Arbeiten seiner Künstlerkollegen, die ihn inspirierten: von Gogh, Cézanne und Gauguin. Der von Gauguin begründete Cloisonismus wurde ab 1904 stilistisches Leitbild von Girieud.

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