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Frölicher, Otto Viktor (5.6.1840 – 2.11.1890)


Geboren ist Otto Frölicher in Solothurn und er ist auch in Solothurn und Olten aufgewachsen. Sein Vater Josef Frölicher war von 1849 bis zum Sturz der Altliberalen durch die Roten 1856 Regierungsrat. Die politischen Ereignisse liessen den sensiblen Knaben allem Revolutionären gegenüber, auch in der Kunst, skeptisch werden.

Früh schon zeigte sich Frölichers Zeichentalent, welches von seinem Zeichenlehrer am Gymnasium gefördert wurde. 1859 zog er nach München, um sich beim „deutschen Calame“ Johann Gottfried Steffan zum Landschaftsmaler ausbilden zu lassen. Drei Jahre arbeitete er unter Anleitung von Steffan und von 1861 an beschickte er bereits die Ausstellungen des Schweizerischen Kunstvereins.

Nachdem sein Versuch gescheitert war, sich im heimischen Solothurn eine Existenz aufzubauen zog er im Herbst 1868 wieder zurück nach München. Dort entdeckte er die Schule der intimen Stimmungslandschaft. Er versuchte auch in Paris zu leben, kam aber mit dem Grossstadtleben nicht zurecht und liess sich 1877 endgültig in München nieder.

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