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Dietler, Johann Friedrich (4.2.1804 – 4.5.1874)


Johann Friedrich Dietler kam 1804 als Sohn des Kunst- und Flachmalers Joseph Felix Dietler in Solothurn zur Welt. Die kinderreiche Familie lebte in einfachsten Verhältnissen, doch seine künstlerische Begabung wurde früh gefördert.

Der Porträtmaler Charles Germann gab ihm Unterricht. 1822 wurde er nach Paris in die Schule von Antoine-Jean Gros geschickt. Elf Jahre verbrachte er in Paris. Nach und nach machte er sich als Porträtist einen Namen, vor allem unter den Schweizer Soldaten in französischen Diensten. 1833 kehrte er nach Solothurn zurück und liess sich 1836 in Bern nieder, wo er schon bald mit Bildnisaufträgen überschüttet wurde. Johann Friedrich Dietler arbeitete rasch und unermüdlich. In den Patrizierfamilien von Bern, Solothurn, Freiburg und Basel waren seine Porträts überaus gefragt. Die Motive zu seinen Genrebildern fand er im Berner Oberland, in Brienz. Dort und später im Berner Seeland entstanden auch seine wenig bekannten Landschaften.

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