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Champaigne, Philippe de (26.5.02 – 12.8.1674)


Philippe de Champaigne ist in Brüssel geboren und aufgewachsen.

Der Künstler stammte aus einer armen Brüsseler Familie und war zuerst Schüler des Landschaftsmalers Jacques Fouquières. Er kam 1621 nach Paris, wo er zusammen mit Nicolas Poussin im Palais du Luxembourg bei Nicolas Duchesne tätig war, dessen Tochter er heiratete. Durch die Eifersucht seines Schwiegervaters vertrieben, begab er sich 1627 wieder nach Brüssel, wurde aber sogleich von der Königinmutter Maria von Medici zurückgerufen, um an der Ausschmückung des Palais de Luxembourg mitzuarbeiten. Sie ernannte ihn an Stelle des eben verstorbenen Duchesne zu ihrem ersten Hofmaler. Auch für Kardinal Richelieu wurde er tätig.

Er schuf klassizistisch aufgebaute Kompositionen mit flämischem Sinn für Realismus und Stofflichkeit, dabei steht aber die Strenge im Aufbau, die oft kühle Farbigkeit und die psychologisch präzise Wiedergabe von Porträts ganz im Dienst einer tiefen, auch ethisch aufgefassten Religiosität.

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